Die richtige Ernährung für Hundewelpen

Hundehalter kennen das Gefühl: Wenn man in süße und liebevolle Augen eines kleinen Hundewelpen blickt, schmilzt man genau wie bei den eigenen Kindern dahin. 

So niedlich ein Welpe auch sein mag, die Haltung erfordert einen hohen Zeitaufwand und Fachwissen.

Hundewelpen benötigen Liebe, Aufmerksamkeit, Erziehung, sollten aber auch geimpft und gechipt werden und benötigen darüber hinaus eine ausgewogene und eiweißreiche Ernährung. 

Hier kommen viele Hundehalter schnell an ihre Grenzen. 

  • Was genau benötigen Hundewelpen, um sich artgerecht zu entwickeln? 
  • Gibt es Unterschiede bei der Rasse? 
  • Und ab wann spricht man eigentlich von einem Hundewelpen? 

Um unseren Lesern einen ersten Einblick zu geben, werden im folgenden Artikel alle Fragen rund um das Thema Hundewelpen und Ernährung beantwortet. 

Ab wann redet man eigentlich von Hundewelpen?

Als Welpen werden junge Hunde bezeichnet, die sich bis maximal in der 18. Lebenswoche befinden. 

Normalerweise wird der Begriff „Welpe“ für Haushunde verwendet, die zwei bis drei Monate alt sind. 

Jedoch gibt es keinen genauen festgelegten Zeitrahmen, ab dem man einen Welpen als Junghund bezeichnen kann. 

Ein Haus Hund kann sogar bis zu neun Monaten als Hunde Welpe gelten. 

Die eigentliche Grenze zum Junghund macht sich in der hormonellen Entwicklung deutlich. Mit dem Verlust der Milchzähne bei gleichzeitiger hormoneller Umstellung ist die Welpenzeit vorbei. 

Die Entwicklung hängt von der jeweiligen Hunderasse sowie dem individuellen Hund ab. Als Faustregel lässt sich festhalten, dass sich eine kleine Rasse meist schneller als eine große Rasse entwickelt. 

Wie auch für menschliche Kinder stellt die Wachstumsphase bei Hunden ein entscheidendes Alter dar. 

Denn die Welpenzeit ist die Prägungsphase eines Hundes (bis zur 18. Woche), in der sich der Hund an Menschen bindet und soziale Interaktion erlernt. 

Des Weiteren sind Welpen besonders anfällig für Erkrankungen und Mangelerscheinungen, was eine ausgewogene Ernährung umso wichtiger macht. 

Die richtige Zusammenstellung von Welpenfutter

Abwann sollte man seinen Welpen füttern? Diese und ähnliche Fragen stellen sich Erstbesitzer von Hundewelpen täglich. 

Im Alter der ersten Wochen ernähren sich Welpen ausschließlich durch die Muttermilch. In den meisten Fällen verkaufen seriöse Züchter Welpen nur dann, sobald diese nicht mehr vom Muttertier abhängig sind und erst ein gewisses Alter erreicht haben. 

Während der dritten und vierten Lebenswoche fangen Welpen an, neben der Muttermilch der Hündinnen auch die erste feste Welpennahrung zu sich zu nehmen. 

In dieser Zeit gilt es, die Hundewelpen an feste Nahrung zu gewöhnen. Hierzu kann feuchtes Welpenfutter genutzt werden, das bei Bedarf mit lauwarmem Wasser aufgemischt wird.

Generell gilt:Hundewelpen benötigen im jungen Alter viel Eiweiß, Kalzium und weitere Nährstoffe für den Knochenaufbau. Hier ist Fleisch ein idealer Energielieferant. 

Von Getreide wird dagegen abgeraten, da dies bei Welpen zu Durchfall führen kann. 

Daneben ist es auch möglich,Trockenfutter mit Wasser zu vermischen, sobald die ersten Zähne gewachsen sind. 

Nach der Eingewöhnungszeit kann das Wassergehalt immer weiter reduziert werden, sodass im höheren Alter das Welpenfutter unverdünnt vom Hundewelpen aufgenommen werden kann. 

Nass- oder Trockenfutter?

Wie bereits angeschnitten, ist es möglich, Welpen sowohl mit Nass- als auch Trockenfutter zu versorgen. 

Jedoch wird Nassfutter von den meisten Experten und Hundehaltern empfohlen. 

Zum einen schmeckt den Hundewelpen Nassfutter meistens besser, zum anderen muss bei Trockenfutter darauf geachtet werden, dass der Hundewelpe ausreichend zu trinken hat. 

Denn der Wassergehalt zwischen Nass- und Trockenfutter weist große Unterschiede auf.

Während Nassfutter bis zu über 80% aus Wasser bestehen kann, liegt das Wassergehalt bei Trockenfutter bei rund 10%. 

Zudem kann es gerade für junge Welpen noch schwierig sein, Trockenfutter zu kauen. Daher empfiehlt es sich, anfänglich auf Nassfutter zu setzen. 

Ganz gleich für welche Futterart man sich entscheidet, das Wichtigste ist, dass die Welpen mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt werden. 

Hierzu gehören primär natürliche Zutaten. Bei falscher Ernährung kann es nämlich passieren, dass der Hunde Welpe in der Entwicklung eingeschränkt wird. 

Fertignahrung oder selber machen?

Dürfen Hunde von Anfang an Fertignahrung essen? Fertignahrung kaufen hat einen schlechten Ruf. Dies gilt zumindest für reguläre Lebensmittel. 

Daher fragen sich viele Hundehalter, ob sie Fertignahrung aus dem Tierhandel kaufen können oder ob sie das Welpenfutter selbst zubereiten sollten. 

Generell lässt sich sagen, dass die meisten Tierläden ausgewähltes Welpenfutter verkaufen, das den Bedürfnissen von Hunde Welpen gerecht wird. 

Hier gilt es jedoch, ein wenig Recherche zu betreiben und einen genaueren Blick auf die Zutaten zu werfen. 

Wie bereits angedeutet, sollte Welpenfutter nur wenig Getreide und stattdessen hochwertige Zutaten wie Fleisch und Gemüse enthalten. 

Zudem sollte auf die Bedürfnisse des Hunde Welpen eingegangen werden.

Anfänger sollten daher unbedingt den Hundezüchter bzw. einen Tierarzt aufsuchen und keine Experimente eingehen, wenn sie sich bei der Zusammenstellung unsicher fühlen. 

Feste Fütterungszeiten für Hundewelpen

Wann sollte man Hundewelpen wie füttern? 

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten, sondern hängt von der jeweiligen Entwicklungsstufe des Hundes ab. 

Auf die Mengenangaben wird im nächsten Abschnitt noch genauer eingegangen. 

Was jedoch vorab unbedingt beachtet werden sollte, ist die Tatsache, dass es sich bei Hunden um Gewohnheitstiere handelt, sodass unbedingt feste Fütterungszeiten eingehalten werden müssen, um den Körper genauso wie die Psyche an feste Zeiten zu gewöhnen. 

Wichtig ist hierbei auch, immer genügend Wasser bereitzustellen.  

Wie viel Futter sollte ein Hundewelpe zu sich nehmen?

Die optimale Nahrungsaufnahme variiert mit dem Alter der Hundewelpen. 

Generell gilt, dass in der Frühphase täglich mehrere Mahlzeiten eingenommen werden müssen. 

Erst mit steigendem Alter können die Mahlzeiten je nach Rasse auf 2 unterschiedliche Tageszeiten reduziert werden. 

In den ersten zwei Monaten werden die Welpen von der Muttermilch gestillt, sodass Menschen zu diesem Zeitpunkt die Welpen nicht zusätzlich versorgen müssen. 

Dies geschieht im Regelfall bis zur dritten oder vierten Woche. 

Anschließend fangen die Hundewelpen an, auch feste Welpennahrung zu sich zu nehmen. 

In der Regel sollten Welpen in den ersten zwei Monaten insgesamt 4 bis 6 Mahlzeiten pro Tag zu sich nehmen. 

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