Tipps und Tricks für die Hundepflege: der große Ratgeber 2022

Hunde sind mehr als nur Haustiere. Hunde sind unsere Familienmitglieder und nehmen einen ganz besonderen Platz im Leben eines jeden Hundehalters ein. 

Wie pflege ich mein Haustier richtig? Tierliebhaber möchten nur das Beste für ihren Vierbeiner und stellen sich die Frage, was zur Hundepflege des Lieblings tatsächlich gehört. 

Daher wird in den folgenden Abschnitten das ganze 1x1 der Hundepflege ausführlich zusammengefasst.

Wie pflegt man einen Hund? Was gehört zur Hundepflege?

Baden, Bürsten, Waschen, Pflegen und noch Vieles mehr: Die Hundepflege ist vielseitig und besteht gleich aus einer ganzen Reihe von speziellen Aktivitäten. Neben der gesunden Ernährung der Hunde muss natürlich auch auf die Zahnpflege, Pfotenpflege, Augenpflege, Fellpflege und der regelmäßige Besuch beim Tierarzt beachtet werden. 

Alle Punkte werden im Folgenden genauer beschrieben.  

Eine gesunde Ernährung ist die beste Gesundheitsvorsorge

Eine angemessene Hundepflege fängt bei einer ausgewogenen Ernährung an. Die Ernährung kann je nach Hunderasse, Alter und dem generellen Gesundheitszustand des Vierbeiners ganz unterschiedlich ausfallen.

Einer der ausschlaggebendsten Faktoren ist auch die Größe des Hundes. Generell werden unterschiedliche Rezepturen für kleine und große Hunde erstellt, um den unterschiedlichen Energiebedarf bestmöglich gerecht zu werden.

Beispielsweise brauchen größere Hunde weniger Nahrung in Relation zum Körpergewicht, da der Stoffwechsel langsamer ist. Um die optimale Nahrung zu finden, empfiehlt es sich, einen Tierarzt aufzusuchen. 

Der tägliche Spaziergang

Neben der Ernährung gehört auch der tägliche Auslauf zu den Grundlagen guter Hundepflege. Denn ganz gleich, wie gut man sich um den Hund kümmert, Auslauf ist für einen aktiven Hund von immenser Bedeutung. 

Denn viele Spaziergänge über den Tag verhindern, dass die Blase des Hundes überreizt wird. Des Weiteren freuen sich Hunde darauf, sich auszutoben und die Umgebung zu erkunden. Dies lässt sich bereits daran erkennen, dass sich Hunde immer auf den täglichen Spaziergang freuen.

Hunde brauchen genügend Auslauf, um sich wohlzufühlen. Doch wie oft sollten Hundehalter mit ihren Liebsten nach draußen gehen? Die Faustregel besagt, dass erwachsene Hunde 3 bis 4 Mal pro Tag Auslauf brauchen. 

Der Gang mit dem Hund hängt auch von der Art des Spaziergangs ab. Bei kurzen Einheiten muss der Hund öfter am Tag nach draußen. Sollte der Spaziergang aber mehr als eine Stunde dauern, genügt es unterm Strich, 3 Mal pro Tag mit dem Hund herauszugehen.

Natürlich gilt es auch hier auf die individuellen Umstände des Hundes zu achten. Beispielsweise brauchen bewegungsfreudige Hunderassen wie der  Border Collie oder der Schäferhund mehr Auslauf als die meisten anderen Rassen.

Die richtige Zahnpflege für Hunde

Gesunde Zähne dienen dem Hund nicht nur zur Nahrungsaufnahme. Bei Zähnen handelt es sich gleichzeitig um eine Waffe, um auf die Jagd zu gehen und auch um ein Ausdrucksmittel, um sich mit anderen Vierbeinern oder auch Menschen zu verständigen. 

Daher ist die Zahnpflege ein außerordentlich wichtiger Bestandteil der Hundepflege.

Damit es erst gar nicht zu Zahnschmerzen kommen muss, können Hundehalter bereits im Vorfeld dafür sorgen, dass das Hundegebiss perfekt gepflegt wird. 

Beispielsweise sollte darauf geachtet werden, dass das Futter oder auch die Kauspielzeuge keinerlei Zucker enthalten. Zudem ist es wichtig, dass der Hund etwas zum Kauen hat, da dies die Zahnoberfläche reinigt. Hierzu eignet sich z.B. die Fütterung von Muskelfleisch. 

Daneben sollten dem Hund auch verschiedene Kauwerkzeuge gegeben werden. Hier ist der Knochen ideal, um den Hund zu beschäftigen und gleichzeitig die Zähne auf spielerische Weise zu reinigen. Durch den regelmäßigen Kauvorgang kann sichergestellt werden, dass Plaque oder Zahnstein effektiv entfernt werden. 

Des Weiteren ist darauf zu achten, dass die Hundepflege auch in puncto Zahnhygiene bereits im Welpenalter beginnt. Hier gibt es ganz spezielle Kauwerkzeuge, die die Welpen beschäftigen, die Kiefermuskeln trainieren und gleichzeitig die Zähne reinigen. 

Pfotenpflege beim Hund

Die richtige Maniküre ist nicht nur für Menschen wichtig, sondern kommt bei den Pfoten und Krallen der Hunde umso mehr zum Tragen. 

Denn während es sich beim Menschen meist nur um kosmetische Zwecke handelt, ist die Pfotenpflege bei Hunden auch ein wichtiger gesundheitlicher Faktor. Denn wenn die Krallen der Pfoten zu lang werden sollten, kann es zu Fehlstellungen und Gelenkschäden kommen.

Daher sollten Hundehalter die Pfoten und Krallen ihres Lieblings regelmäßig pflegen. 

Das Schneiden der Krallen ist gerade beim Hund ein komplexes Thema. Hier gilt es nicht nur die Krallen, sondern auch das Fell rund um die Pfote richtig zu stutzen.

Wer hier etwas falsch macht, läuft schnell Gefahr, den Hund zu verletzen. Daher sollte vorab ein Tierarzt oder Experte konsultiert werden, um dem Hundebesitzer alle nötigen Informationen rund um das Thema Krallen, Werkzeuge und die richtige Länge zu liefern.. 

Vor allem im Winter ist es nötig, nochmal genauer auf die Pfoten des Hundes zu schauen. Denn durch die kalten Temperaturen sind die Pfoten anfälliger für Risse und andere Verletzungen. Hinzu kommt, dass das Streusalz oft brennende Schmerzen auslösen kann, wenn die Hundepfote bereits verletzt ist. 

Daher muss die Pfotenpflege zu einem festen Bestandteil der Hundepflege werden, um gesundheitlichen Schäden vorzubeugen und um das Wohlbefinden des Hundes zu steigern.  

Was gilt es bei der Ohren- und Augenpflege zu beachten? 

Auch wenn die meisten Hundehalter beim Begriff „Hundepflege” nicht unbedingt zuerst an die Augenpflege geschweige denn Ohren denken, sollte man die Augen und Ohren zumindest in regelmäßigen Abständen kontrollieren. 

Bei den Augen und Ohren handelt es sich nämlich um die empfindlichsten Sinnesorgane, die durch die Aktivitäten des Hundes besonders anfällig sind. Die richtige Pflege von Ohren und Augen kann dabei helfen, Infektionen und Entzündungen vorzubeugen. 

Das Leichteste, was Hundehalter machen können, ist die Reinigung von schmutzigen Ohren. Sollte das Ohr zu verschmutzt sein, kann dies nämlich einen idealen Nährboden für Parasiten darstellen. 

Daher sollten die Ohren von Hunden im wöchentlichen Abstand untersucht werden. Sollte Schmutz vorhanden sein, genügt oft nur eine einfache oberflächliche Reinigung mit einem angefeuchteten Handtuch. Es ist hierbei wichtig, nicht zu tief ins Ohr vorzudringen, um das Trommelfell nicht zu verletzen. Deshalb sollten Wattestäbchen unbedingt vermieden werden. 

Während Schlappohren besonders anfällig für Schmutzablagerungen in den Ohren sind, gibt es auch einige Rassen, die besonders anfällig für Augenkrankheiten sind. Hierzu zählen vor allem Rassen mit kurzen Schnauzen wie Bulldoggen oder Möpse, da hier die Haare der Nasenfalte das Augenlid berühren können. Hierdurch kommt es vermehrt zur Tränenbildung, wodurch sich Feuchtigkeit in der Hautfalte ansammelt.  

Zur gründlichen Hundepflege zählt die Lösung von Verkrustungen rund um die Augen. Anschließend kann mit einem feuchten Tuch rund um die Augenwinkel und das Lid gewischt werden. Somit lassen sich Tränensteine und Augenkrankheiten bereits im Vorfeld verringern.   

Wie pflege ich das Fell meines Hundes?

Viele Hundehalter setzen die Fell- mit der Hundepflege gleich. Doch wie wir bereits gesehen haben, stellt die Pflege des Fells nur einen Teil von vielen dar, wenn es um die gründliche Hundepflege geht.

Durch die Fellpflege und das Bürsten werden bereits im Vorfeld eine Reihe von Verschmutzungen beseitigt, wie beispielsweise Verkrustungen und Pflanzenreste. Des Weiteren beugt die regelmäßige Fellpflege Parasiten und Flöhen vor.

Eine gründliche Pflege lässt sich in unterschiedliche Bereiche gliedern. Zum ersten ist hier das Baden zu nennen. Hier kommt es ganz auf den Charakter des Hundes an, wie gut (oder schlecht) der Hund auf Wasser zu sprechen ist. Hier sollte man als Hundebesitzer behutsam vorgehen. Wenn sich der Hund komplett weigert, sollte nur kurz Wasser über das Fell gegossen werden, um unnötigen Stress zu vermeiden.

Daneben ist das Bürsten vom Fell ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Hundepflege. Hierbei geht es darum, Haare und oberflächlichen Schmutz zu entfernen. Gleichzeitig wird auch die Bindung zum Tier gefestigt. Hierbei bietet es sich auch an, den Hund gleichzeitig auf Parasiten und Verfilzungen zu untersuchen.

Das Fell kommt je nach Rasse in ganz unterschiedlichen Ausführungen vor. Daher hängt die präzise Pflege ebenfalls von der Hunderasse ab. Hinzu kommt die Bereitschaft des Hundes, eine Fellpflege über sich ergehen zu lassen. Hier lohnt es sich, den Hund bereits in jungen Jahren behutsam an die Fellpflege und Wasser zu gewöhnen.

Der regelmäßige Besuch beim Tierarzt

Wer die vorherigen Punkte zur Pflege von Hunden befolgt, muss seltener mit dem Hund wegen Krankheiten zum Tierarzt. Dies trägt nicht nur zum Wohlbefinden des Hundes bei, sondern schont auch den Geldbeutel. 

Dennoch sollten Tierarztbesuche zur Normalität eines jeden Hundehalters gehören. Durch Routineuntersuchungen wird sichergestellt, dass Hunde keine Krankheiten haben, die eventuell vom Halter übersehen werden. Außerdem kann der Tierarzt den Besitzern weitere Ratschläge bzgl. der Pflege von Pfoten, Krallen, Augen und Fell geben. 

Bei Routineuntersuchungen  kommt es vornehmlich auf das Alter des Hundes an. Vor dem 10. bis 12. Lebensalter reicht es für erwachsene Hunde normalerweise aus, 1 Mal jährlich eine Routineuntersuchung vorzunehmen. 

Bei einem höheren Alter sollten die Routineuntersuchungen sogar 2 Mal pro Jahr stattfinden. Hier sollte man nicht am falschen Ende sparen, denn Menschen tragen die Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Hunde.  

Die Hundepflege hängt von der Rasse ab

Wie wir bereits gesehen haben, gibt es keine Einheitslösung für die richtige Hundepflege. Die Pflege, wie z.B. Fell bürsten, hängt von einer Vielzahl von Faktoren wie dem individuellen Befinden und der Rasse des Hundes ab.  

Daher sollten sich Hundehalter darüber bewusst sein, was ihr Hund für die artgerechte Pflege braucht, um sich bestmöglich zu entwickeln und langfristig gesund und munter zu bleiben. Wir hoffen, dieser Ratgeber konnte einige offene Fragen zur richtigen Hundepflege beantworten.

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