Welche Katzenrasse passt zu mir?

Hunde oder Katzen? Bei dieser Frage scheiden sich die Geister. Fakt ist jedoch, dass Katzen neben Hunden zu den beliebtesten Haustieren zählen. Und dies ist auch verständlich: Katzen sehen nicht nur niedlich aus, sondern haben auch einen verspielten und neugierigen Charakter, sodass sowohl Familien als auch individuelle Tierhalter ganz auf ihre Kosten kommen.

Katzenfreunde, die nun endlich den nächsten Schritt wagen möchten und sich auf die Suche nach einem neuen Weggefährten begeben, stellen sich die Frage, welche Katzenrasse am besten zu ihnen passt. Von Britisch Kurzhaar über Maine Coon, Chausie, Burmilla, bis hin zu American Wirehair oder American Curl gibt es hierbei eine Vielzahl von Katzenrassen, die sich neben äußerlichen Merkmalen auch durch ihre Charakterzüge unterscheiden, sodass jede Katzenrasse ganz eigene Markenzeichen mit sich bringt.   

Daher haben wir im folgenden Beitrag die beliebtesten Katzenrassen aufgelistet, sodass du dir einen ersten Überblick verschaffen kannst. Ganz gleich ob es um die Felllänge, Charaktereigenschaften oder ganz andere Besonderheiten geht, in unserem Ratgeber wirst du garantiert fündig.

 

Maine Coon Katze: nicht nur für Harry Potter Fans

Die Maine Coon Hauskatze (auch amerikanische Waldkatze genannt) gehört nicht erst seit Harry Potter zu den beliebtesten Hauskatzen in Deutschland. In der amerikanischen Katzenzucht wird die Maine Coon Rasse dagegen vornehmlich zur Jagd gezüchtet. Die Maine Coon Katzenrasse ist bekannt für seine großen Augen, spitzen Ohren und das flauschige Fell. Der ausgeglichene und ruhige Charakter macht die Maine Coon Katze zur idealen Hauskatze, da diese sowohl mit Menschen als auch mit anderen Katzen gut auskommt. Wer eine Katze mit einem wilden Aussehen aber sanften Charakter bevorzugt, ist bei Maine Coon bestens aufgehoben.

 

Norwegische Waldkatze: der sanfte Riese

Die Norwegische Waldkatze hat sich aufgrund des harschen, kalten Klimas zu einer der kräftigsten Katzenrassen entwickelt. Der große Körperbau zusammen mit einem dicken, flauschigen Fell unterscheiden die Katzenrasse von seinen Artgenossen. Trotz des starken Körperbaus gilt die Katze dennoch als gutmütig und eignet sich deshalb ideal als Hauskatze. Ganz gleich, ob man als Single-Haushalt oder als Familie einen neuen Liebling aufnehmen möchte – die Norwegische Waldkatze gilt als pflegeleicht und treuer Wegbegleiter.

 

Bengalkatze: ein Leopard in Katzenform

Mit der Bengalkatze haben wir eine ganz besondere Katzenrasse vor uns, die sich von gewöhnlichen Katzenarten deutlich unterscheidet. Denn die Rassekatze ist eine Kreuzung aus der asiatischen Leopardenkatze sowie einer kurzhaarigen Hauskatze und wird daher nicht umsonst auch alsLeopardette bezeichnet. Deshalb ist die Bengalkatze auch nur erfahrenen Katzenhaltern zu empfehlen: Denn die Bengalkatze braucht ausreichend Unterhaltung in Form von Jagdspielen und am besten einen Artgenossen, der sie täglich auf Trab hält.

 

Britisch Kurzhaar: das perfekte Haustier

Britisch Kurzhaar, oft einfach nur als BKH abgekürzt, wird von vielen Katzenhaltern als die perfekte Familien- und Anfängerkatze bezeichnet. Die sanften und ruhigen Charaktereigenschaften übertragen sich auf die Tierhalter und machen das BKH zum perfekten Familienzuwachs. Die Katze ist nicht aggressiv und eignet sich somit auch ideal für Kinder. Die Katzen benötigen zudem eine große Portion Zuneigung, sodass sie sich vor allem bei Haltern wohlfühlen, die der Katze genügend Aufmerksamkeit schenken.

 

Perserkatze: die flauschige Hauskatze

Die Perserkatze gehört zu den flauschigsten Katzenrassen überhaupt. Aber nicht nur deshalb gilt die Perserkatze als eine der beliebtesten Katzenrassen in Deutschland. Perserkatzen haben ihr ganz eigenes Erscheinungsbild und kommen in vielen unterschiedlichen Farben und Formen. Perserkatzen gelten darüber hinaus als sanftmütig, haben aber dennoch einen ausgeprägten Spiel- und Entdeckungsdrang, sodass garantiert nie Langeweile aufkommt.

 

Ragdoll: eine der schönsten Katzenrassen

Der Begriff „Rag Doll“ stammt aus dem Englischen und lässt sich grob mit Stoff- oder auch Lumpenpuppe übersetzen. Doch hiermit hat die Katzenrasse rein gar nichts zu tun: Wer sich eine Ragdoll-Katze genauer anschaut, dem fallen sofort die tiefblauen Augen auf. Dies ist eines der ganz besonderen äußerlichen Merkmale, die diese Rassekatze so besonders macht. Daneben wird der Ragdoll auch gerne als Hund in Katzengestalt bezeichnet, da sie sich Menschen als Bezugspersonen aussuchen. Daher gehören Ragdolls nach wie vor zu den beliebtesten Katzenrassen überhaupt.

 

Siamkatze: eine Katze mit Geschichte

Die Siamkatze kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die Ursprünge der heutigen Siamkatze liegen bereits über 200 Jahre zurück. Die Siamkatze wurde in Europa auf der Londoner Katzenausstellung präsentiert und durch die Fédération Internationale Féline d'Europe (FIFE) konnte sich das Interesse nochmals steigern, sodass die Katzenrasse heutzutage zu den beliebtesten Hauskatzen zählt. Was die Rassekatze so besonders macht, sind vor allem 3 Merkmale: die langen Ohren, der dünne Körperbau und das Kurzhaarfell. Darüber hinaus haben Siamkatzen auch noch einen überaus liebenswerten und gutmütigen Charakter.

 

Sibirische Katze: die sanfte Waldkatze

Die Sibirische Katze gehört zu den Katzenrassen, die weitestgehend ohne menschlichen Einfluss entstanden sind. Die Katzenrasse ist in Sibirien beheimatet und wird erst seit kurzem professionell gezüchtet. Auch hierbei handelt es sich um eine Waldkatze mit langem Haar, wodurch die Rasse sowohl vom sibirischen Winter als auch heißen Sommertagen optimal geschützt wird. Trotz der harten Bedingungen, in der sich die Katzenrasse entwickelt hat, gilt die Rasse als besonders sanftmütig und zutraulich. Damit eignet sich die Sibirische Waldkatze als Hauskatze.

 

Orientalisch Kurzhaar: Katzen mit Charakter

Die orientalische Kurzhaar Katze wird gerne mit der Siamkatze verwechselt – und dies aus gutem Grund. Hierbei handelt es sich nämlich mehr oder weniger um einfarbige Siamkatzen, die in ab circa 1920 als eigene Rasse anerkannt und gezüchtet wurden. Der Charakter ist daher in vielerlei Hinsicht mit der Siamkatze vergleichbar: von sanft, lieb bis hin zu abenteuerlustig und verspielt ist alles vertreten, sodass orientalische Kurzhaar Katzen zu den Katzenrassen gehören, die sich auch ideal als Haustier eignen.  

 

Abessinier: eine der ältesten Katzenrassen

Genau wie die Siamkatze kann auch die Katzenrasse der Abessinier auf eine lange Geschicht blicken. Die Herkunft der Katzenrasse liegt in Südostasien, wobei die Katze erst Ende des 19. Jahrhunderts nach Europa übergesiedelt ist. Die athletische Statur macht bereits deutlich, dass die Abessinierkatze viel Bewegung benötigt. Hierzu zählt das Jagen genauso wie das Klettern. Katzenhalter müssen daher dafür sorgen, dass die Rasse ausreichend auf Trab bleibt.

 

Angorakatzen: süß und flauschig

Während es sich bei den bisherigen Katzenrassen um einen eindeutigen Rassestandard handelt, ist dies bei Angorakatzen ein wenig schwerer. Denn mit dem Begriff „Angorakatzen“ wird hierzulande nicht unbedingt eine bestimmte Katzenrasse, sondern generell Katzen mit besonderer Felllänge bezeichnet. Daher gilt es, genauer hinzuschauen, bevor man sich zum Kauf einer Angorakatze entscheidet.

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